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Parodontologie

Parodontitis ist eine Entzündung des Gewebes, das den Zahn im Knochen hält. Sie beginnt mit Zahnfleischbluten, geht über zu Rückgang des Zahnfleischs und Knochenabbau und endet mit lockeren Zähnen. Und das alles ohne Schmerzen — weshalb sich Patienten meist erst melden, wenn der Prozess weit fortgeschritten ist.

  • Messung der Taschentiefen und Befundung
  • Entfernung von Belägen unter dem Zahnfleischrand
  • Mundhygieneschulung passend zum Befund
  • Regelmäßige Erhaltungstermine
Termin vereinbaren
Nahaufnahme von Zähnen und Zahnfleisch durch einen Retraktor

Zeichen, auf die Sie achten sollten

  • Zahnfleisch, das beim Putzen oder Essen blutet
  • Mundgeruch, der nach dem Putzen nicht verschwindet
  • zurückgehendes Zahnfleisch, sodass Zähne länger wirken
  • empfindliche Zahnhälse
  • ein Zahn, der leicht beweglich ist oder seine Stellung verändert hat

Behandlung

Sie beginnt mit der gründlichen Entfernung von Belägen, auch unterhalb des Zahnfleischrandes, in den sogenannten Taschen. Danach beobachten wir, wie das Gewebe reagiert — bei den meisten Patienten klingt die Entzündung ab und die Taschentiefen nehmen ab. Fortgeschrittene Fälle brauchen zusätzlich chirurgische Schritte.

Über den Ausgang entscheidet letztlich nicht die Behandlung, sondern die Erhaltung danach. Deshalb vereinbaren wir Kontrollen alle drei bis sechs Monate statt einmal jährlich.

Häufige Fragen

Lässt sich verlorener Knochen zurückgewinnen?

In der Regel nicht. Die Behandlung stoppt den Prozess und stabilisiert die Lage, aber bereits verlorener Knochen baut sich nicht von selbst wieder auf. In ausgewählten Fällen sind regenerative Verfahren möglich. Deshalb ist frühes Handeln entscheidend.

Mein Zahnfleisch ist zurückgegangen und die Zähne wirken länger. Lässt sich das beheben?

Zuerst wird die Ursache unter Kontrolle gebracht. Für einzelne Stellen gibt es chirurgische Techniken zur Deckung einer freiliegenden Wurzel, sinnvoll sind sie aber erst, wenn die Entzündung abgeklungen und die Mundhygiene stabil ist.

Es liegt in der Familie — kann ich überhaupt etwas tun?

Die Veranlagung ist teilweise erblich, der Verlauf aber nicht vorbestimmt. Regelmäßige Belagsentfernung, Rauchstopp und gut eingestellter Blutzucker verändern den Ausgang dramatisch — auch bei ausgeprägter familiärer Veranlagung.

Sie wissen nicht genau, was Sie brauchen? Das müssen Sie auch nicht.

Senden Sie uns ein Foto und ein paar Zeilen. Sie erhalten eine Einschätzung, einen Behandlungsvorschlag und einen Kostenrahmen — ganz unverbindlich.